Anfang dieser Woche konntet ihr uns auf dem diesjährigen Markt der Möglichkeiten treffen und euch bei uns über das Green Office und aktuelle Projekte informieren. Wir haben uns über euer Interesse, neuen Input und Feedback sehr gefreut!
Gefreut haben wir uns außerdem sehr darüber, dass so viele von euch bei unserem Gewinnspiel mitgemacht haben. Es ging um die Frage, wie viele Einweg-Coffee to go-Becher in Deutschland stündlich verbraucht werden.
Hättet ihr die Antwort gewusst?


Die Antwort lautet 320.000! Eine repräsentative Studie der Marktforschungsgesellschaft TNS Emnid ergab sogar, dass allein in Berlin jeden Tag etwa 460.000 Coffee to go-Becher verbraucht werden. Doch was ist eigentlich das Problem mit den Einwegbechern? Einwegbecher bestehen zwar überwiegend aus Papierfasern, doch für deren Herstellung wird in aller Regel Neumaterial eingesetzt. Es werden also praktisch keine Recyclingpapierfasern genutzt, sodass für die Herstellung der Pappbecher neue Bäume gefällt werden müssen. Weil die Einwegbecher nicht nur aus Pappe, sondern anteilig auch aus Kunststoff bestehen, wird auch Rohöl zur Becherproduktion benötigt. Ein durchschnittlicher Einwegbecher besteht in der Regel zu fünf Prozent aus dem Kunststoff Polyethylen – dazu kommt noch der Plastikdeckel und gelegentlich Rührstäbchen, Papiermanschetten oder Tragehilfen aus Pappe. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann findest du auf der Internetseite der Deutschen Umwelthilfe (http://www.duh.de/becherheld-problem/) viele Informationen dazu.

Was kann man z.B. dagegen tun? Mehrweg heißt die Lösung. Im AStA Büro (I113) und im Büro des Green Office (H001) gibt es den Uni-Mehrwegbecher aus biologisch abbaubarem Material für nur 5,-€ zu kaufen. Er ist ganz praktisch leicht,spülmaschinenfest und passt in (fast) jede Tasche, der Umwelt zuliebe. In der Cafeteria der Mensa und in immer mehr Cafés kannst du ganz einfach deinen eigenen Becher mitbringen und mit deinem Lieblingsgetränk füllen lassen.